Pressespiegel

Die Berliner Ökonomin Josefine Koebe hat untersucht, wie sich die Umwandlung des ehemaligen Tempelhofer Flughafens auf die Gesundheit von Kindern auswirkte. Der Tagesspiegel schreibt, die Studie zeige klar, dass die Öffnung des Feldes eine positive Wirkung auf Kinder hatte. Die Ökonomin folgere, dass es sich auszahle, solche Räume in Berlin schaffen.

Der Tagesspiegel schreibt, der Senat habe Architekten und Stadtplaner aufgerufen, Pläne für das Tempelhofer Feld zu entwickeln, und dass sich in der Branche Widerstand dagegen rege. Auch renommierte Architekten würden den Senat kritisieren.

Als Protest gegen den Ideenwettbewerb des Senats haben die Architects4THF einen offenen Brief an den Senat verfasst, den auch Nicht-Architekten unterschreiben können.

Der Tagesspiegel berichtet, dass der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland der Forderung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) widersprochen hat, das Tempelhofer Feld zu bebauen. „Das Feld ist keine öde Fläche, sondern ein wertvoller Raum für die Stadtnatur, für das Stadtklima und nicht zuletzt für Sport und Erholung von Hunderttausenden“ und die Bebauungsforderung sei eine „Show-Nummer“ zitiert der Tagesspiegel die Geschäftsführerin des BUND Berlin, Gabi Jung.

Bundeskanzler Scholz ist vermutlich noch niemals auf dem Tempelhofer Feld gewesen, spricht sich aber für dessen Bebauung aus. Dabei hätte er gerade als Bundeskanzler, statt eine unnütze Scheinlösung zu propagieren, für die notwendigen Gesetze sorgen können (ja müssen), die genügend und billigen Wohnraum schaffen. Der BUND kommentiert, Olaf Scholz versteige sich in Tempelhofer Feldherren-Phantasien.

Der Streit um eine Randbebauung das Tempelhofer Feldes eskaliert immer mehr. Jetzt haben sogar Berliner Architekten die Pläne des Senats heftig kritisiert.

You should never demolish the emptiness of Tempelhof. You should not even take 1m2 of this dimension.

Das Tempelhofer Feld macht in Berlin den Unterschied. Mit einer Bebauung seines Randes wäre Berlin eine Stadt wie jede andere.

rbb24 und der Tagesspiegel berichten, dass der BUND Berlin den vom Senat angekündigten Bebauungswettbewerb für eine Verschwendung von Steuermitteln und für einen Fall für den Landessrechnungshof hält.